Proben auf Abstand - Verabschiedung von vier Chormitgliedern bei den „EuroVoices“
27.06.2020

Proben auf Abstand

Verabschiedung von vier Chormitgliedern bei den „EuroVoices“

Chorprobe unter Corona-Bedingungen bei sonnigem und sehr warmem Wetter auf dem Gummiplatz

Drei Monate hatten sie coronabedingt nicht mehr miteinander gesungen - in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gab es dann doch noch einmal eine Gelegenheit: zumindest ein kleiner Teil des Schulchores „EuroVoices“ traf sich zu einer Chorprobe im Freien. Und das hatte einen besonderen Grund: vier der Chormitglieder haben nämlich inzwischen ihr Abitur absolviert und werden somit im kommenden Schuljahr nicht mehr dabei sein. Da hatten sowohl die Sängerinnen als auch Musiklehrer und Chorleiter Ansgar Pöhler den Wunsch, sich noch einmal zu treffen, bevor die Abiturientinnen einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

So wurde geplant, dass zunächst ein paar Lieder aus dem Repertoire der vergangenen Jahre gesungen werden, was in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung ist. Denn Chorproben sollen möglichst im Freien abgehalten werden, wobei ein Mindestabstand von drei Metern der Sänger untereinander und vier Metern zum Chorleiter eingehalten werden muss. Dies hängt mit den sogenannten Aerosolen zusammen, winzig kleine Tröpfchen der Atemluft, die sich gerade beim Singen sehr lange in der Luft halten und durch besonders tiefes Ein- und Ausatmen gegebenenfalls das Virus übertragen können. Daher wurde als Ort der Probe der kleine Sportplatz neben dem Schulhof gewählt.

Chorprobe auf Abstand

Dort hatten trotz der Abstandsregelungen und der sehr warmen Temperaturen alle sehr viel Spaß dabei, noch einmal die Lieblingslieder aus dem Bereich Rock, Pop, Folklore, Filmmusik und Karneval (was im Rheinland natürlich nie fehlen darf) auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch und Kölsch zu singen.

Am Ende der Probe erhielten alle Abiturientinnen ein Zertifikat. Während Nadine Orth und Julia Gronenberg das über zwei bzw. drei Jahre engagierte Mitsingen im Chor bescheinigt wurde, waren es bei Linda Kopka sieben und bei Katharina Rasky sogar neun Jahre. Herr Pöhler bedankte sich bei allen für ihren zuverlässigen Einsatz bei den Proben, den unzähligen Aufführungen innerhalb und außerhalb der Schule und bei den jährlich stattfindenden Probentagen. Auch die Abiturientinnen bedankten für die schöne Zeit, in der sie jederzeit viel Spaß beim Singen hatten. Alle waren sich auch darin einig, dass das menschliche Miteinander im Chor immer einen hohen Stellenwert einnimmt, sodass sich jeder direkt wohlfühlt.

Daher gingen am Ende der Probe alle zufrieden auseinander und waren froh, dass es nochmal die Möglichkeit gab, gemeinsam zu singen, und alle waren der Meinung, dass so manches Lied in Erinnerung bleiben wird und - wo und mit wem auch immer - bei passender Gelegenheit gesungen wird.

Julia Gronenberg, Linda Kopka, Chorleiter Ansgar Pöhler, Katharina Rasky und Nadine Orth nach der Übergabe der Zertifikate (v. l. n. r.)

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