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Austausch mit dem I.E.S. Ramiro de Maeztu (Madrid) 2008

Die spanischen Austauschschüler bei einer windigen Rheinüberfahrt.

Jahrgang 8

Im Frühling 2008 war es soweit: Frau Haas-Bleckmann und Herr Knop fuhren mit ca. 30 Schülerinnen und Schülern des Fachs Spanisch der Jahrgangsstufe 8 zum ersten Mal zu unserer neuen  Partnerschule I.E.S. Ramiro de Maeztu. Die Partnerschaft war noch sehr frisch, es war der erste Austausch mit einer Madrider Schule und dazu noch mit einer der ganz wenigen in dieser Stadt, die einen bilingualen Deutschzweig anbietet. Kein Wunder also, dass unser Schulleiter Herr Breil diese Fahrt zur Chefsache machte und kurzerhand mit nach Madrid flog.
Es war eine Reise, die den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von Eindrücken der spanischen Hauptstadt mitgab. Überraschugen gab es viele, so zum Besipiel, dass es in Spanien auch kalt sein kann und dass nicht alle spanischen Städte am Meer liegen, manche sogar Berge in unmittelbarer Umgebung haben. Aber auch über die ganz anderen, viel späteren Essgewohnheiten als in Deutschland oder über das eher dürftig ausfallende Frühstück im Gegensatz zum üppigen Abendessen durften sie staunen. Es war eine gesunde Mischung von Kultur (Prado-Museum), Natur (Segovia und die Fahrt durch die Berge von Navacerrada) und Freizeitaktivitäten (unsere Austauschschule ist bekannt für die in ihr enstandene Basketball-Mannschaft, die in der 1. Liga spielt und „Estudiantes“ heißt). So vergingen die 5 Tage in Madrid wie im Flug.
Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Spanier hatte uns nicht enttäuscht, doch wie staunten wir Lehrer, als die Schülerinnen und Schüler fast allesamt nacheinander im Flughafen bei der Abreise auf uns zukamen und fragten, ob man denn Schinken im Handgepäck nehmen dürfte. Es stellte sich heraus, dass die spanischen Gastgeber ihnen allen etwas für den Heimweg mitgegeben hatten: guten spanischen Schinken für die Familie in der Heimat.

Die Bornheimer Schülerinnen und Schüler mussten nicht lange warten, um sich zu revanchieren. Wenige Wochen später flogen die spanischen Gastschüler bei uns ein. Sie durften ebenso über den Kölner Dom staunen und über den Duft des Schokoladenmuseums, als auch über die ehemalige Hauptstadt und das Beethovenhaus und fühlten sich in unserer südländisch angehauchten Oase pudelwohl. Spätestens beim Abschiedsfest mit allen Eltern, Lehrern und Schülern konnten sie unter Beweis stellen, wie sie sich mit allen Mitteln (unter denen auch das Spanische eine Rolle spielte), verständigen konnten.
Am Ende waren sich Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer alle einig: jeder und jede nahm schöne Erinnerungen für sich mit.