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Schule interaktiv

Fünf Jahre lang hat die Europaschule Bornheim am Projekt „Schule interaktiv“ mitgewirkt, das sich der Frage widmete: Wie lassen sich in der Schule neue Medien sinnvoll in Lehren und Lernen integrieren und warum muss die technische Ausstattung dem pädagogischen Bedarf folgen?
Diese und andere Fragen zur Medienbildung standen im Vordergrund  bei der Fachtagung  am 15.11.2010 in Berlin, bei der die Deutsche Telekom Stiftung den rund 100 Gästen die Resultate ihres Projekts „Schule interaktiv“ vorstellte.
Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Telekom-Stiftung, verwies auf internationale Vergleichsstudien, wonach Deutschland beim Gebrauch von Computern in Schulen bisher stets einen der letzten Plätze belegt. Dies sei 2005 der Anlass gewesen, das Projekt Schule interaktiv zu starten.
Der Vortrag von Professor Werner Sesink, der mit seinem Team von der TU Darmstadt das Projekt wissenschaftlich begleitete, ging aus pädagogisch-wissenschaftlicher Sicht auf die übergreifende Schulentwicklung mit neuen Medien ein. So bedeute eine neue Lehr- und Lernkultur, sich auf die Herausforderungen neuer Medien einzulassen sowie Schule und Unterricht als permanentes, gemeinsames Projekt von Lehrenden und Lernenden zu begreifen und zu gestalten.
Am Nachmittag fanden vier Diskussionsforen für Schulen und Interessierte statt, die von den Projektschulen vorbereitet und geleitet wurden. Für die Europaschule Bornheim leiteten Jutta Heimann-Feldhoff und Falko Semrau das Forum zum Thema „Organisationsentwicklung“, in dem u. a. Möglichkeiten von Raumbuchungssystemen und Lernplattformen vorgestellt und eingehend diskutiert wurden. Weitere Themen in den Foren waren „Personalentwicklung“, „Peer-Coaching Konzepte“ und „Medienkonzeptentwicklung“. Beim „Markt der Möglichkeiten“ zeigten die interaktiven Schulen an Ständen und Laptops Beispiele gelungener Unterrichtseinheiten. Die Kongressbesucher bekamen hier Anregungen für die eigene Arbeit und nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen.

Die Arbeit am Projekt „Schule interaktiv“ wird in der Europaschule Bornheim intern ebenso fortgesetzt wie im Regelsystem des Landes NRW. Nachdem bereits sechs Schulen aus dem Rhein-Sieg-Kreis in einer ersten Transferphase von 2008 – 2010 an den Ergebnissen der Europaschule Bornheim  teilhaben konnten, wird das Projekt ab Februar 2011 im Kompetenzteam Rhein-Sieg von Falko Semrau und Jutta Heimann-Feldhoff mit weiteren Partnerschulen und Medienberatern unter dem Titel „Netzspannung.KT“ weitergeführt.
Nähere Informationen zu den Ergebnissen des Projekts „Schule interaktiv“ und zur neuen Transferphase „Netzspannung.Kt“ finden sich hier:

Website "Öffnet externen Link in neuem FensterSchule interaktiv"

Broschüre des Öffnet externen Link in neuem FensterKompetenz-Team Rhein-Sieg-Kreis

(Textquelle: Deutsche Telekom Stiftung)