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Auf dem "Atlantik" in die "Oase"

26. 10. 2005

 

BORNHEIM. Die Flure heißen Mittelmeer, Nordsee und Ostsee, die Treppenhäuser Pyrenäen und Alpen, der Unterricht wird in London, Paris und Rom abgehalten und die ”Oase” erreichen die Schüler der Europaschule jetzt auf dem “Atlantik”. Bei einer kleinen Feierstunde wurde die neu gestaltete Schulstraße auf den Namen des Ozeans getauft. ”Atlantik passt gut zu Europa”, erklärte Schuldirektor Klaus Breil die neue Namensgebung. Denn so wie die Europaschule durch Austauschprogramme innerhalb Europas Verbindungen schaffe, verbinde im übertragenen Sinne auch der Atlantik Europa und die Welt. So unterstreiche die Schule ihre internationale Ausrichtung. Die gestrige Taufe beendete mehrwöchige Bauarbeiten, bei denen eine marode Decke ausgewechselt worden war. ”Viel Hirn”, so betonte Breil, sei bei der Planung des rund 370 000 Euro teuren Umbau investiert worden. ”Spaß soll es machen dort durchzugehen”, wüschte sich Breil und dankte der Stadt, dass die Schule die Sanierungsmaßnahme mitgestalten durften. So seien jetzt und in der Vergangenheit Räume geschaffen worden, die der Schule im 21. Jahrhundert Rechnung trage und in der man in einem Haus des Lernens auch Miteinander leben könne. Als stellvertretender Bürgermeister versprach Heinz Hönig (CDU) im Namen der Stadt, auch weiterhin für bauliche Verbesserungen in der Schule zu sorgen. ”Kleider machen Leute, Schulen machen Schüler", lobte Thomas Ehl als Fördervereinsvorsitzender die Schule und ihr Engagement. Abgerundet wurde das Fest mit der Eröffnung einer Ausstellung. Niko Hübner (38) aus Dinslaken zeigt Bilder und Skulpturen unter dem Titel ”Lebenskraft”.

(Bonner Rundschau vom 26.10.2005 von Margret Klose)