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ON Y VA - Europaschule Bornheim en France

02. 07. 2017

 

 

Austausch mit dem Collège de Navarre, vom 09. bis 16. Mai 2017 in Evreux (Normandie)

Nach unserer langer Fahrt sind wir zwar erschöpft, aber glücklich und voller Vorfreude auf unsere Austauschschüler, am Abend in Evreux angekommen. Diesen verbrachten wir dann in unseren Gastfamilien und lernten dort unsere „neuen“ Geschwister und Eltern kennen. Die einen spielten Spiele, während die anderen spazieren gingen und die Umgebung erkundeten.

Paris – Stadt der Liebe und des Sonnenscheins…

Am nächsten Tag fuhren wir auch schon nach Paris. Die Sicht zum Eiffelturm war atemberaubend, Handys wurden gezückt und Fotos geschossen. Sogar das Wetter passte zur Stadt der Liebe: strahlende Sonne bei 25° Celsius und Sofia schmolz in ihrem schwarzen Hoodie dahin…
Nach dem Besuch des Musée d’Orsay, erklommen wir die Stufen zum Sacré-Coeur am Montmartre und fühlten uns wie Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die als erste den Mount Everest bestiegen haben. Nachdem weitere Selfies gemacht wurden, machten wir uns auf den Weg zur Place du Tertre oben auf dem Montmartre. Dabei konnten wir viele Straßenkünstler bei ihrer Arbeit bewundern: Touristen wurden gemalt, Statuen konnten sich plötzlich bewegen und Lieder wurden gesungen.
Auf der Rückfahrt waren wir sehr müde und total verschwitzt, aber super glücklich …und der Zauber von Paris begleitete uns noch bis in den Schlaf.

Unterricht in Frankreich – eine Erfahrung

Am nächsten Tag besichtigten wir das „Collège de Navarre“, arbeiteten an unseren Projekten und besuchten in kleinen Gruppen den französischen Unterricht, der sehr interessant war (*gähn*).
In der Mittagspause aßen mit großem Hunger das eher semi-gute Kantinenessen. Wie sich hinterher heraus stellte, war die Hälfte des Küchenpersonals, einschließlich des Kochs erkrankt, sodass es tatsächlich Ravioli für ALLE SchülerInnen und LehrerInnen gab…

Stadtrallye mit Imbiss beim Bürgermeister

Nachmittags machten wir eine Rallye, bei der wir die schönsten Ecken von Evreux entdecken konnten. Anschließend hatten wir die Ehre, vom Oberbürgermeister der Stadt, Monsieur Guy Lefrand, bei Saft und „Chouquettes“ empfangen zu werden. Den Abend verbrachten wir wieder in den Gastfamilien und lernten die französische Küche kennen.

Rouen - XXL

Den Freitag verbrachten wir mit Power-Shopping und einer Führung in Yadegar Asisis 360° Panorama XXL in Rouen. Diese Installation hat uns in das mittelalterliche Rouen zurückversetzt und uns beeindruckend das dramatische Ende der Jeanne d’Arc visuell und akustisch erleben lassen.

Wochenende- Individualprogramm in Gastfamilien

Samstag und Sonntag hatten wir ein „week-end en famille“, das heißt wir verbrachten das Wochenenden in den Familien. Einige spielten gemeinsam mit ihren französischen Partnern Lasertag oder Bowling, andere waren am Meer oder feuerten Deutschland bei dem Eurovision Song Contest aus Frankreich an und feierten unsere Sängerin, obwohl sie nur Vorletzte wurde.
Finale mit „Fête d’adieu“
Am Montagmorgen fielen wir uns vor der Schule in die Arme, als hätten wir uns Monate nicht gesehen. In der Schule beendeten wir die Projekte über französisch- deutsches Essen, um sie am Abend bei der „Fête d’adieu“ den Eltern vorstellen zu können. Dann war es so weit, die Projekte wurden eher spärlich vorgetragen, die Zeit war leider zu kurz für die sehr ausführlichen Präsentationen, und alle hatten Hunger. Das Essen des Buffets schmeckte super, und der Abend endete in einer erfrischenden Wasserschlacht auf dem Pausenhof… Zum Glück der Mädchen trug Finn ein weißes T-Shirt, durch das man sein „Six-Pack“ sehen konnte (#BesterAnblickdesTages).

Abschied muss sein: ça y est !

Dann war es leider schon so weit. Wir mussten Abschied nehmen. Alle versammelten sich noch einmal vor der Schule. Als dann der Bus vorfuhr, realisierten wir es: Es war vorbei. Wir fielen unseren neu gewonnenen Freunden in die Arme und viele Tränen liefen.
Nun sitzen wir im Bus auf dem Weg nach Deutschland, zerbrechen uns den Kopf darüber, was wir schreiben können und trauern unseren Austauschpartnern hinterher, aber unsere eigenen Witze trösten uns ein bisschen. Jetzt gehen wir zu Frau Haller und Frau Warnke (unsere Französischlehrerinnen) und präsentieren, total stolz, unseren hoffentlich gelungenen Text.

A bientôt,

Sofia Ungermanns 08D, Nele Dembski 08A, Dina Niedermann 08D