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Europaschule Bornheim gewinnt beim Deutschen Schulpreis

31. 05. 2017

 Die Europaschule bei der Preisverleihung des Deutschen Schulpreises 2017.

 

Die Gesamtschule ist einer von sechs Preisträgern beim Deutschen Schulpreis und bekommt 25.000 Euro Preisgeld. Der Hauptpreis geht nach Hameln.

Sie haben es nicht nur ins Finale nach Berlin, sondern sozusagen auch aufs Treppchen geschafft: Die Europaschule in Bornheim ist eine der sechs ausgezeichneten Schulen beim Deutschen Schulpreis. Diesen haben am Montagnachmittag die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung verliehen, Medienpartner sind der "Stern" und die ARD. Auf Phoenix war die Veranstaltung live im Fernsehen zu sehen.

Der Hauptpreis, der an die Elisabeth-Selbert-Schule geht, eine Berufsbildende Schule des Landkreises Hameln-Pyrmont, ist mit 100.000 Euro dotiert. Fünf weitere Preisträger erhalten je 25.000 Euro – und zu diesen fünf zählt die Europaschule.

Insgesamt 14 Schulen hatten es ins Finale geschafft, die Siegerschule verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach Angaben der Robert Bosch Stiftung ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland und bereits die Nominierung eine große Auszeichnung.

Dt.SchulpreisEine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern bewertet sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Als die Juroren Mitte Januar an der Europaschule zu Gast waren, lobten sie etwa, dass die Schüler im Alltag an Unterrichtskonzeptionen mitwirken und dass die europäische Dimension ins Schulleben einbezogen werde.

Wie die Europaschule gehen die sogenannten „zweiten Preise“ zudem an die Deutsche Schule Rio de Janeiro in Brasilien, die Grundschule Borchshöhe in Bremen, das Gymnasium Kirchheim bei München und die Waldparkschule in Heidelberg.

Generalanzeiger vom 30.09.2017



Deutscher Schulpreis Bornheimer Europaschule gewinnt 25.000 Euro

Da kam Freude auf: Als die Europaschüler vor dem Bildschirm in der Aula vom Sieg ihrer Schule erfuhren, gab es kein Halten mehr. Foto: Kehrein

Genau zehn Jahre ist es her, da hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel „Europa gelingt gemeinsam“ bei einer vom damaligen Schulleiter der Bornheimer Europaschule, Klaus Breil, initiierten Kunstaktion zum Thema Europa auf einen Porzellanteller geschrieben. Die Kanzlerin persönlich traf am Montag Breils Nachfolger Christoph Becker, Schüler und Elternvertreter in Berlin bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises, den die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung in Zusammenarbeit mit der ARD und dem „Stern“ jährlich vergeben. Den Hauptpreis für die beste Schule Deutschlands holten die Bornheimer zwar nicht, aber immerhin einen von sechs Preisen, die mit je 25 000 Euro dotiert sind. 14 Schulen waren noch im Rennen.

Ganz gespannt lauschten sie der Bundeskanzlerin, die den Gästen locker und gut gelaunt auch von ihrer eigenen Schulzeit in der ehemaligen DDR berichtete. Wenn sie heute diese tollen Schulkonzepte höre, da könne sie fast ein bisschen neidisch werden. „Aber es ist ja noch einigermaßen etwas aus mir geworden“, schmunzelte Merkel. Am Rednerpult, an dem Angela Merkel mit Moderatorin Susanne Holst vom Sender phoenix sprach, der die Verleihung live übertrug, hatte kurz zuvor Schulleiter Christoph Becker den Geldpreis und einen Pokal für seine Schule entgegengenommen. Schülervertreterin Pia Machts erklärte in der Sendung, wofür die Europaschule Bornheim steht: „Wir leben Europa mit all unseren Kräften“, sagte sie und wies auch auf die gelben Sterne hin, die ihre Mitschülerinnen und sie für die Preisverleihung gebastelt hatten und auf denen sie alle Werte, die ihnen wichtig sind, geschrieben hatten: Respekt, Toleranz, Freiheit, Vertrauen, Demokratie, Menschlichkeit.

Ausdrücklich gelobt wurde auch, dass Streitschlichter an der Europaschule zum Einsatz kommen, so wie Armin Woejke. „Dabei helfen Schüler Schülern, gewaltfrei ihren Streit zu schlichten“, erklärte der junge Mann. Sichtlich stolz war auch Christoph Becker: „Ich freue mich unglaublich für unsere ganze Schulgemeinschaft und für unsere europäische Idee.“ Schülerinnen und Schüler seien an dieser Lernstätte die Autoren ihres eigenen Lebens, die die Zukunft Europas gemeinsam gestalten. „Europa ist viel mehr ist als eine Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, sondern eine Wertegemeinschaft für Menschenwürde, Demokratie und Freiheit aller Menschen auf der Erde“, so Becker.

Mit einem Preis habe er nicht gerecht, meinte der Schulleiter wenige Minuten nach der Preisverleihung – er habe es gehofft. Im ersten Augenblick haben weder er noch Schülervertreterin Pia Machts es glauben wollen, dass die Europaschule nun zu den sechs besten Schulen Deutschlands zählt. „Ich war total überrascht“, schilderte Pia Machts gestern Nachmittag ihre Eindrücke. Erst langsam fiel die Aufregung von ihr ab. „Da konnte ich mich einfach nur freuen, da war ich total glücklich“, sagte sie. Ganz ähnlich erging es Christoph Becker. Der Preis, so betonte er auch, sei das Ergebnis jahrelanger Arbeit, an der viele Schüler, Lehrer und Eltern mitgewirkt haben. Natürlich haben auch das Kollegium und viele Schulkameraden in Bornheim die Sendung live verfolgt. Andres Kreutzer, der stellvertretende Schulleiter hatte es ihnen freigestellt, die Verleihung an Bildschirmen zu verfolgen, beispielsweise in der „Oase“ der Schule.

Gefeiert wird aber nicht unmittelbar nach der Rückkehr der Berliner Delegation. „Wir sind noch in der Klausurphase“, sagte Kreuzer. Die Korken knallen aber noch vor den Sommerferien.

BonnerRundschau vom 30.05.2017

 

Ministerin Löhrmann gratuliert der Europaschule Bornheim für die Auszeichnung beim Deutschen Schulpreis

Verleihung des Deutschen Schulpreises 2017

Die Europaschule Bornheim hat beim Deutschen Schulpreis 2017 einen mit 25.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte der Schule die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Berlin. Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte der Gesamtschule zu ihrem Erfolg.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Europaschule Bornheim hat beim Deutschen Schulpreis 2017 einen mit 25.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte der Schule die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Berlin. Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte der Gesamtschule zu ihrem Erfolg: „Ich freue mich sehr, dass die Europaschule Bornheim die Jury mit ihrem Konzept überzeugen konnte und sich nun eine der besten Schulen Deutschlands nennen darf. Die Auszeichnung ist Anerkennung für die großartige Arbeit der gesamten Schulgemeinschaft der Schule, die damit auch ein Statement für das friedliche und freiheitliche Zusammenleben in Europa setzt.“
 
Den Preis erhielt die Europaschule Bornheim für ihr besonderes europäisches Schulprofil. Die Jury lobte unter anderem den grenzüberschreitenden Denkansatz der Schule, der in vielfältiger Weise die europäische Idee in den Mittelpunkt rückt. Besonders in Zeiten anti-europäischer Strömungen und nationalistischer Tendenzen werden so gemeinsame Werte wie Demokratie und Toleranz gelebt, gefördert und bewusst in den Mittelpunkt von Erziehung und Bildung gestellt. Der „europäische Geist“ kennzeichnet die Schule bereits seit vielen Jahren: Die Gesamtschule wurde 2007 als eine der ersten Europaschulen in Nordrhein-Westfalen zertifiziert.
 
Insgesamt waren 14 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2017 nominiert. Neben der Europaschule Bornheim wurden vier weitere Schulen mit 25.000 Euro ausgezeichnet. Der Hauptpreis von 100.000 Euro ging an die Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln (Niedersachsen). Aus NRW waren neben der Europaschule Bornheim die Gesamtschule Else Lasker-Schüler in Wuppertal und das Gymnasium Essen Nord-Ost in Essen für die Endrunde nominiert. Ministerin Löhrmann: „Auch diesen Schulen möchte ich meinen Glückwunsch und meine Anerkennung aussprechen. Das ist ein großer Erfolg – und drei Schulen aus NRW im Finale zeigen auch einmal mehr: Nordrhein-Westfalen hat herausragende Schulen.“
 
Der Deutsche Schulpreis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit der Heidehof Stiftung an insgesamt sechs Schulen verliehen. Dabei erhält eine Schule den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis, sowie fünf weitere Schulen Preise in Höhe von jeweils 25.000 Euro. Alle nominierten Schulen, die nicht zu den Gewinnern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 5.000 Euro.

Öffnet externen Link in neuem FensterPressemitteilung des Landes NRW vom 20.05.2017

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel ehrt Deutschlands beste Schule

Fernsehmoderatorin Susanne Holst übergibt am 29.05.17 in Berlin den deutschen Schulpreis (4. Preis) an Schulleiter Christoph Becker von der Europaschule Bornheim. (Quelle: DPA/Sören Stache)

 

 

 

Jährlich werden Schulen mit herausragender pädagogischer Leistung mit dem Deutschen Schulpreis geehrt. Die Preisverleihung wird von der Robert Bosch Stiftung sowie der Heidehof Stiftung veranstaltet. Medienpartner sind die ARD und der Stern. Insgesamt vierzehn Schulen stehen dieses Jahr auf der Nominierungsliste, darunter zwei Auslandsschulen.

Der mit insgesamt 265.000 Euro dotierte Schulpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen dieser Art in Deutschland. Wie die Robert-Bosch-Stiftung als Veranstalter mitteilte, haben sich dafür seit dem Start 2006 mehr als 2000 Schulen beworben. Die Jury bewertet sechs Bereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Bundeskanzlerin Angela Merkel übergibt den Preis für die Schule des Jahres 2017.

Eine Auszeichnung beim Deutschen Schulpreis geht nach NRW

Fünf weitere Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhielten die Waldparkschule in Heidelberg, das Gymnasium Kirchheim bei München, die Grundschule Borchshöhe in Bremen, die Europaschule Bornheim und die Deutsche Schule Rio de Janeiro in Brasilien.

Insgesamt 14 Schulen nahmen mit je einer Delegation aus Schülern und Lehrern an der Preisverleihung mit Angela Merkel teil. Darunter waren Schulen aus neun Bundesländern und zwei Deutsche Auslandsschulen. Moderiert wurde die Preisverleihung von Susanne Holst und Lennert Brinkhoff. Für den musikalischen Auftritt sorgte der deutsche Musiker Adel Tawil.

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.phoenix.de

 

Europaschule ist spitze

Lehrer und Schüler sahnen 25000 Euro in Berlin ab

TV-Moderatorin Susanne Holst übergibt Schulleiter Christoph

Jubel in der Europaschule Bornheim. Beim Deutschen Schulpreis sahnten sie 25 000 Euro ab. Der Hauptpreis mit 100 000 Euro ging an die Elisabeth-Seibert-Schule in Hameln. Die Auszeichnung wurde im Jahr 2006 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung ins Leben gerufen. „Leistung", „Umgang mit Vielfalt","Unterrichtsqualität", "Verantwortung", "Schulklima" sowie "Schulleben und "außerschulische Partner" sind die sechs Punkte, die für die Jury zu bewerten sind. Und in Bornheim sagt man: Passt!

Knapp 1500 Schüler aus 21 Nationen gehen in Bornheim zur Europaschule. Inzwischen ziemlich beengt, hat die Stadt einen Erweiterungsbau bereits genehmigt. Festgestellt wurde in der Laudatio auch, dass die Schule die Außenbereiche größtenteils in Eigenregie gestaltet hat. Ein Schüler über seine Penne. „Sie bietet bombastisch viele Möglichkeiten". Auch wurde hervorgehoben, dass sie ihre Schüler als Europäer von morgen erzieht und gerade in schwierigen Zeiten Europas ist sie mit ihrer Vision und ihren Zielsetzungen wohltuend, überzeugend und beispielhaft für andere Schulen.

Stolz nahm Schulleiter Christoph Becker den Preis in Berlin von TV-Moderatorin Susanne Holst entgegen.

Kölner EXPRESS vom 30.05.2017