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Im Chemieraum kann wieder unterrichtet werden

28. 08. 2015

 Ilka Macher von der Stadt Bornheim und Andreas Peters vom beauftragten Ingenieurbüro bei der Endabnahme des Chemieraumes. Foto: Stadt Bornheim

 

Nichts erinnert mehr an das völlig verkohlte Inventar und eine in Fetzen hängende Decke, die der Brand im Chemieraum der Bornheimer Europaschule am 27. Juni vergangenen Jahres hinterlassen hatte. Stattdessen ist der Raum nun frisch saniert - pünktlich zum gerade begonnenen Schuljahr.

Alles in allem schlugen die Arbeiten mit 404.000 Euro zu Buche, da im ersten Obergeschoss insgesamt vier Fachräume, ein Vorbereitungsraum, der Flur und die Chemiesammlung mit einer Gesamtfläche von etwa 603 Quadratmetern von dem Feuer und den dadurch entstandenen Rauchgasen in Mitleidenschaft gezogen worden waren.

Die letzten Prüfungen nahm der Tüv ab, die Endabnahme erfolgte durch die Stadt Bornheim und das von ihr beauftragte Ingenieurbüro. "Im Verlauf der Baumaßnahme haben sich ein ums andere Mal unvorhersehbare Komplikationen ergeben, die den Verlauf der Arbeiten insgesamt verzögert haben", erklärte die für die Sanierung zuständige Mitarbeiterin des Bornheimer Bauamts, Ilka Macher.So sei ein bis dahin unentdeckter Leitungswasserschaden im Erdgeschoss erst bemerkt worden, nachdem die wegen des Löschwassers eingeleiteten Trocknungsmaßnahmen auch nach mehreren Wochen keinen Erfolg gezeigt hätten. "Dadurch war die Neuinstallation der Wasserversorgung im gesamten Erdgeschoss notwendig geworden, was mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand verbunden war", so Macher.

Neben 341.000 Euro, die von der Versicherung übernommen wurden, steuerte die Stadt Bornheim als Schulträger 63.000 Euro bei. Dazu zählten vor allem die Mehrkosten für die Anpassung der Wandkonstruktion, die mit Blick auf die Brandschutzanforderungen vorgenommen werden musste.

Zusätzliche finanzielle Mittel fielen für einen frei stehenden Demonstrationsabzug an. Er ermöglicht den Schülern einen besseren Blick auf die Experimente.


GA vom 21.08.2015 von Ulrich Cremerius