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Europaschüler legen einen „Hängenden Garten“ an

02. 07. 2014

 © Lateinamerika-Zentrum e.V.

Am 26. Juni 2014 arbeiteten die SchülerInnen der 6. Klasse der Europaschule einen Tag lang mit dem Team von protect the climate zusammen. Das Projektmaskottchen Ping zeigte den Kindern Fotos aus Südamerika. Gemeinsam besprachen sie den Klimawandel und mögliche Lösungsansätze, die bereits durch die Menschen vor Ort zur Klimaschutz-Anpassung durchgeführt werden. Außerdem ging es darum, was jede und jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann. Sie erfuhren, warum der Regenwald für das Klima so wichtig ist und worin die Gründe zu sehen sind, dass Bäume gerodet werden. Gemeinsam sahen sie Mikroskop-Bilder von Blättern eines Baumes, auf denen das Chlorophyll zu sehen ist, mit dessen Hilfe ein Baum Photosynthese betreibt. Da auch schon kleinere Pflanzen CO2 aufnehmen und Sauerstoff produzieren, legten die SchülerInnen anschließend aus leeren PET-Flaschen einen hängenden Garten auf dem Schulhof an. So setzen sie sich nicht nur für den Klimaschutz ein, sondern verschönerten zugleich ihren Pausenhof.

Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“

Im Rahmen der Woche zur Nachhaltigkeit an der Europaschule Bornheim war das Team von „2 Grad mehr – na und?“ an vier Tagen die Woche vor Ort. Schüler und Schülerinnen der 6., 7. und  8. Stufe haben in jeweils zwei Schulstunden erarbeitet, was der „Treibhauseffekt“ überhaupt ist, welche Auswirkungen er hat und was wir alle gegen den Klimawandel tun können.

Zunächst ging es darum, anhand einer Grafik den Treibhauseffekt zu erklären. Auch schätzten die SchülerInnen, um wie viel Grad sich die Erde schon erwärmt hat. Mithilfe von Bespielen aus Peru, Chile, Bolivien und Brasilien sahen die Kinder, inwiefern die Menschen aus Lateinamerika den Klimawandel bereits zu spüren bekommen und was dort getan wird, um ihnen zu helfen. Auch unser Projektmaskottchen Ping war dabei, um den Sechstklässlern zu zeigen, was er auf dem fremden Kontinent Südamerika erlebt und gesehen hat. Außerdem veranschaulichte ein Miniaturmodell-Nebelfänger, wie man in Peru aus Nebel Wasser gewinnen kann.

Am Ende der Einheit schauten wir gemeinsam den Projektfilm aus der Stadt La Paz an, in dem gezeigt wird, wie die Andenstadt versucht, sich auf Extremwetterereignisse besser vorzubereiten. Auf Postkarten konnten die SchülerInnen abschließend ihre eigenen Gedanken rund um die Themen Klimawandel und Klimaschutz aufschreiben. Auf ihnen waren hinterher Dinge zu lesen, wie „Die Welt soll dadurch nicht kaputt gehen“, „Unsere Kinder sollen den Wald, den Regen und die Welt sehen“ und auch Ideen und Inspirationen, wie zum Beispiel: „Ich werde mehr mit dem Fahrrad fahren“ oder „Wir könnten eine CO2-Steuer einführen und das Geld würde dann Hilfsorganisationen gespendet werden“.

Quelle: www.protect-the-climate.eu