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"Large Hadron Collider" oder "Wat is en Teilchen?"

20. 01. 2009

 Sebastian Grab

 

 

 Large Hadron Collider am CERN

Keine leichte Aufgabe - und dennoch leicht verständlich vermittelte Sebastian Grab von der Universität Bonn den Schülern der Physik-Kurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 sowie Schülern des IBF-Kurses "Global Science" grundlegende Fragestellungen aus dem Bereich der Elementarteilchenphysik.

Das Physik aber alles andere als "langweilige Materie" ist, machte Sebastian Grab schnell durch leicht verständliche Erklärungen und anschauliche Experimente deutlich.
In seinen Ausführungen ging er besonders auf die historische Entwicklung der Atommodelle und die Suche nach supersymmetrischen Teilchen am Speicherring LHC des Forschungszentrums CERN ein.
Auch in seiner Dissertation befasst sich Herr Grab, die vom Stipendiatenprogramm der Deutschen Telekom Stiftung unterstützt wird, mit "Supersymmetrischen Erweiterungen des Standardmodells der Elementarteilchenphysik".

"Wat is en Teilchen?"

Bis heute existieren einige offene Fragen der Teilchenphysik: Gibt es eine vereinheitlichende Theorie? Was ist der Ursprung der "dunklen Materie"? Warum gibt es im Universum mehr Materie als Antimaterie?
Um diese Fragen zu beantworten baut man Beschleunigerexperimente, wie den "Large Hadron Collider" (LHC) am CERN in Genf, der 2008 in Betrieb genommen wurde. An diesem Experiment werden Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht, um neue, bisher unbekannte Teilchen zu erzeugen.